Zum Inhalt springen Download

CPU. Board. RAM.

Screenshots interpretieren, Betrug vermeiden, saubere Berichte teilen.

CPU-Z erkennt Ihren Prozessor, das Mainboard und den Speicher in Sekunden. Erfahren Sie, was jeder Reiter bedeutet, validieren Sie online und beheben Sie häufige Erkennungsprobleme.

CPU ID

Name, Takt, Kerne, Cache und Befehlssätze in einem Reiter.

Mehr erfahren

Mainboard

Modell, Chipsatz, BIOS und PCIe-Linkbreite für Treiber-Checks.

Mehr erfahren

Memory & SPD

Typ, Größe, Kanäle, Frequenz, XMP/EXPO-Profile.

Mehr erfahren

Validieren

Validierung für Übertaktungs-Rekorde oder Support einreichen.

Mehr erfahren

Wer nutzt CPU-Z

  • Käufer & Verkäufer — CPU-Modell und Specs vor Kauf oder Verkauf prüfen.
  • Overclocker — Takt und Speicherfrequenz bei Stresstests überwachen.
  • IT-Support — Ein Screenshot ersetzt Dutzende Nachfragen.
  • Upgrade-Planer — Sockel, Chipsatz und Speichertyp auf Kompatibilität prüfen.
  • RMA-Anspruch — Hardware für Garantierückgaben dokumentieren.
  • Content Creator — Specs in Build-Logs, Benchmarks und Reviews zeigen.
  • Schüler & Lehrer — Hardware-Architektur mit echten Systemdaten unterrichten.
  • Aufarbeiter — Komponenten in gebrauchten oder generalüberholten PCs prüfen.
  • Benchmarker — Validierungen bei HWBOT und Bestenlisten einreichen.

Schnelltipps

  • DRAM-Frequenz × 2 ≈ DDR effektive Geschwindigkeit (z. B. 1800 MHz → DDR4-3600).
  • Im Leerlauf sinkt der Takt durch Stromsparmodus; Last ausführen für echte Geschwindigkeit.
  • XMP/EXPO im BIOS aktivieren, wenn RAM unter Nennfrequenz läuft.
  • F9 zum Wechseln der Taktmethode beim Versionsvergleich.
  • Seriennummern vor öffentlichem Teilen von Screenshots verwischen.
  • Strg+Shift+S für Textbericht.
  • Rechtsklick auf Reiter zum Kopieren von Werten in die Zwischenablage.
  • SPD-Daten sind pro Steckplatz — Dropdown wechseln für jedes Modul.

Laptop-Käufer

Prüfen Sie, ob der Chip zur Anzeige passt. Verkäufer kennzeichnen Generationen manchmal falsch (z. B. 11. vs. 12. Gen).

Overclocker

Bench-Reiter für schnelle Vorher/Nachher-Werte nutzen. Für Bestenlisten validieren.

Tech-Support

CPU- + Mainboard- + Memory-Reiter anfordern, um Hin-und-Her-Fragen zu vermeiden.

Upgrader

Sockel, maximaler RAM und Chipsatz vor Kauf von CPU oder Speicher prüfen.

Wann CPU-Z-Screenshots posten

Foren und Support-Threads verlangen oft CPU-, Mainboard- und Memory-Reiter. SPD hinzufügen bei Fragen zu RAM-Geschwindigkeit, XMP oder Kompatibilität. Screenshots schlagen verbale Beschreibungen und vermeiden endloses Hin und Her.

Laptop-Prüfung RAM-Geschwindigkeit Upgrade-Planung Übertaktung RMA Tech-Support Kauf/Verkauf Benchmark-Nachweis

CPU-Z zeigt nicht

  • • Temperaturen (HWMonitor, Core Temp nutzen)
  • • Lüfterdrehzahlen
  • • Echtzeit-Spannungsdiagramme
  • • Speicherzustand (CrystalDiskInfo nutzen)
  • • Netzwerkinfos

CPU-Z zeigt

  • • CPU-Name, Kerne, Takt
  • • Mainboard & BIOS
  • • Speichertyp, Größe, Geschwindigkeit
  • • SPD-Profile (XMP/EXPO)
  • • GPU-Identifikation
  • • Cache-Aufbau

Am besten für

  • • Hardware-Identifikation
  • • Screenshots für Foren
  • • Validierungs-Links
  • • Schnell-Benchmarks
  • • Text-/HTML-Berichte

Häufige Missverständnisse

„DRAM zeigt die Hälfte der Geschwindigkeit”

Normal. DDR verdoppelt die Datenrate; 1800 MHz = DDR4-3600 effektiv.

„Takt springt im Leerlauf”

Stromsparen reduziert die Frequenz. Last ausführen für echte Geschwindigkeit.

„Wo ist die Temperatur?”

CPU-Z dient der Identifikation, nicht dem Monitoring. HWMonitor nutzen.

„Falscher CPU-Name”

Auf neueste Version aktualisieren. Neue CPUs benötigen neue Builds.

Das Programm

CPU-Z ARM64 für Snapdragon Windows

ARM64 / Snapdragon

CPU-Z Oberfläche

Hauptfenster

CPU-Z tabs

Reiter-Ansicht

CPU-Z portable

Portable

CPU-Z Screenshots

Screenshots

Kompaktes Programm für CPU-, Mainboard- und Speicher-Infos.

Windows x86/x64

Vollständige Desktop-Version mit allen Reitern. Läuft unter Windows 7 bis 11.

Portable-Build

Keine Installation — entpacken und aus beliebigem Ordner oder USB-Stick starten.

Android & ARM64

Eigene Builds für Android-Smartphones und Snapdragon-Windows-PCs.

Sprachen und Skins

CPU-Z unterstützt mehrere Sprachen. OEM-Skins (ASUS ROG, MSI, Gigabyte usw.) sind auf der Download-Seite verfügbar. Die Standard-Englisch-Version wird für übersichtliche Screenshots empfohlen.

WARUM FOREN NACH CPU-Z FRAGEN

CPU-Z ist ein seit Langem etabliertes Freeware-Programm, das Identifikations- und Timing-Daten von Prozessor, Mainboard, Speichermodulen (SPD) und Grafikadapter ausliest — ohne nur aus Windows-Bezeichnungen zu raten.

Nutzer posten CPU-Z-Screenshots, wenn Fremde im Internet prüfen sollen, ob ein Laptop wirklich den gekauften Prozessor hat, ob der RAM mit der richtigen Geschwindigkeit läuft oder ob ein BIOS-Update die Speicher-Timings geändert hat. Auch vor dem PC-Verkauf, bei RMA-Vorgängen und bei Upgrade-Planung (Sockel, Chipsatz, Speichertyp) wird es genutzt.

  • Käufer und Verkäufer vergleichen CPU-Name, Stepping und Kerntakte mit Angeboten.
  • Overclocker beobachten Kerntakt und Speicherfrequenz beim Stabilitätstest.
  • IT-Helfer fordern CPU-Z + Mainboard + Memory an, um zwanzig Nachfragen zu vermeiden.
  • Benchmarker reichen Validierungs-Links für HWBOT und andere Bestenlisten ein.
  • Systembauer bestätigen Komponenten-Kompatibilität vor oder nach dem Zusammenbau.
  • Aufarbeiter dokumentieren Hardware in gebrauchten oder generalüberholten Systemen.

Anders als generische „Systeminformationen“-Tools liest CPU-Z Hardware-Register und SPD-Chips auf niedriger Ebene direkt aus; die Daten gelten daher als maßgeblich für die Identifikation. Für Temperaturen und Spannungen nutzen Sie HWMonitor oder Ähnliches — CPU-Z konzentriert sich auf Spezifikationen, nicht auf Echtzeit-Monitoring.

Laptop vs. Desktop — CPU-Z funktioniert auf beiden gleich. Verlöteter Laptop-RAM kann eingeschränkte SPD-Daten zeigen. Laptops im Batteriebetrieb melden oft niedrigere Takte wegen Stromsparen.

Was CPU-Z anzeigt (Überblick)

CPU-Reiter

Name, Codename, Sockel, Prozessknoten, Kern-/Thread-Anzahl, Takt, Cache-Größen und unterstützte Befehlssätze.

Mainboard-Reiter

Hersteller, Modell, Chipsatz, BIOS-Version, PCI-Express-Link-Info — hilfreich zur Bestätigung, ob eine Board-Revision zu Ihren Treibern passt.

Memory + SPD

Speichertyp, Größe, Kanalmodus und Frequenz. Im SPD stehen Teilenummern der Module, sichtbare XMP/EXPO-Profile und Timings — wichtig bei Fragen wie „Warum läuft mein RAM bei 2400 statt 3600?“.

Grafik & Bench

GPU-Modell, Prozess, Takt und ein einfacher Benchmark-Reiter für grobe Vergleiche (kein Ersatz für dedizierte Stresstests).

Caches-Reiter

L1-/L2-/L3-Cache-Größen, Assoziativität und Zeilengröße. Hilft bei der Bestätigung der Cache-Topologie für Optimierung und Fehlersuche.

Bench-Reiter

Single- und Multi-Thread-Benchmark für schnelle CPU-Vergleiche. Cinebench oder Geekbench für formelle Tests verwenden.

Windows 11 wird unterstützt. Alle Reiter aktualisieren sich in Echtzeit, außer SPD (statisch bis zum Slot-Wechsel).

Wichtige Felder auf einen Blick

CPU — Name, Kerne, Threads, Takt, Multiplikator, Spannung
Mainboard — Hersteller, Modell, Chipsatz, BIOS
Memory — Typ, Größe, Kanäle, DRAM-Freq, NB-Freq
SPD — Slot, Hersteller, Teilenummer, XMP-Profile

Reiter erklärt — welche Screenshots für Hilfe nötig sind

Wenn jemand „poste CPU-Z“ sagt, sind meist die Reiter CPU, Mainboard und Memory gemeint. Ergänzen Sie SPD, wenn es um RAM-Kits oder XMP geht.

CPU-Reiter — Takte, die „springen“, sind oft normal

Im Leerlauf sinken die Takte durch Energiesparmechanismen (Intel SpeedStep, AMD Cool’n’Quiet, modernes CPPC). Unter Last sollte die CPU ihre angegebenen oder PBO-geboosteten Geschwindigkeiten anstreben. Wenn der Takt nie steigt, prüfen Sie Energieschema, thermisches Throttling oder den „Leise“-Modus des Laptops.

Drücken Sie F9, um die Berechnungsmethode für Taktfrequenzen zu wechseln, wenn Sie das Verhalten zwischen Versionen vergleichen.

Memory-Reiter — DDR-„DRAM-Frequenz“ vs. beworbene Geschwindigkeit

Die effektive DDR-Datenrate beträgt etwa die angezeigte DRAM-Frequenz (DDR arbeitet mit doppelter Datentransferrate). 1800 MHz DRAM-Takt entspricht effektiv DDR4-3600. Wenn die Zahl „die Hälfte“ Ihrer Erwartung ist, prüfen Sie das richtige Feld und ob XMP/EXPO im BIOS aktiv ist.

SPD-Reiter — wenn Module „falsch“ wirken

Die Bandbreite lässt sich aus konservativen SPD-Timing-Feldern ableiten; für XMP mit höherer Spannung vorgesehene Kits können bei JEDEC-Standardwerten niedriger erscheinen. Vergleichen Sie stets die Liste der SPD-Profile mit der BIOS-Auswahl.

Mainboard-Reiter — Treiber- und BIOS-Checks

Hersteller und Modell helfen, die passenden Chipsatz-Treiber zu finden. Die BIOS-Version ist wichtig für Mikrocode-Updates und AGESA-Revisionen. Die PCIe-Linkbreite zeigt, ob die GPU mit x16 (oder x8 bei Bifurkation) läuft.

Grafik-Reiter — GPU-Identifikation

Zeigt GPU-Name, Fertigungsprozess und Takte. Nützlich bei Hybrid-Laptops (integriert + diskret), um zu prüfen, welche GPU aktiv ist. Für detailliertes Monitoring nutzen Sie GPU-Z oder Herstellertools.

Caches-Reiter — L1-, L2-, L3-Struktur

Cache-Größen, Assoziativität und Zeilengrößen. Hilft Entwicklern und Power-Usern, die Cache-Topologie zu verstehen. Für Forum-Screenshots selten nötig, außer die Frage betrifft Cache-Hierarchie oder Optimierung.

Schnellreferenz DDR-Geschwindigkeiten

DRAM-Freq. (MHz)DDR effektiv
1066DDR4-2133
1200DDR4-2400
1600DDR4-3200
1800DDR4-3600
2000DDR4-4000
2400DDR5-4800
3000DDR5-6000
3200DDR5-6400
3600DDR5-7200

ONLINE-VALIDIERUNG

CPU-Z kann eine Validierungsdatei und eine Online-Einreichung erzeugen, die von Übertaktungs-Bestenlisten genutzt werden. Der öffentliche Validator valid.x86.fr ist die Referenz, auf die viele Nutzer verweisen, wenn sie einen „Validierungslink“ statt Bilder teilen.

Validierung einreichen

In CPU-Z: ToolsValidate wählen oder den Validierungs-Button nutzen. Laden Sie die erzeugte Datei bei valid.x86.fr hoch, um einen dauerhaften Link zu erhalten.

Wann sinnvoll

Übertaktungs-Rekorde, Benchmark-Einreichungen oder wenn ein Link einfacher ist als mehrere Screenshots. Validierungen umfassen CPU-, Mainboard-, Speicher- und GPU-Daten.

Hinweis zum Datenschutz

Validierungen können Hardware-Details öffentlich machen. Für reinen Support sind Screenshots mit verwischten Seriennummern oder Dateien nur in privaten Tickets oft besser geeignet.

CPU-Z v2.19 Windows

CPU-Z herunterladen

Installer und portables ZIP (x86/x64). Nutzen Sie die Schaltflächen unten — Drittanbieter-Spiegel bündeln manchmal Adware.

Eine Variante

.exe oder .zip

Chinesische Builds, OEM-Skins (ASUS ROG, MSI, Gigabyte, …) und ältere Windows-9x-Builds finden Sie auf der offiziellen CPU-Z-Website.

Installer vs ZIP

Installer = Startmenü + Deinstallation. ZIP = portabler Ordner, keine Installation.

32-Bit vs 64-Bit

Der Installer wählt die passende Datei; unter 64-Bit-Windows läuft standardmäßig die 64-Bit-Version.

Adware vermeiden

Nur vertrauenswürdige Quellen nutzen; dubiose Spiegel können Toolbars oder Junk mitliefern.

Installation, Deinstallation und optionale cpuz.ini

Seit Version 1.51 liefert CPU-Z einen Installer, der Deinstallations-Einträge unter Windows-Einstellungen registriert. Portable-Nutzer behalten cpuz.exe zusammen mit einer optionalen cpuz.ini im selben Ordner.

Schlüssel Zweck (kurz)
SensorSensor-Chip-Erkennung deaktivieren, wenn der Rechner während der Erkennung hängt.
DMIDMI-Lesen (BIOS/Mainboard-Strings) deaktivieren bei ungewöhnlichen Einfriern.
PCI / SMBusBus-Scans einschränken — beeinflusst Chipsatz, SPD und einige Sensoren.
DisplayGPU-Meldung für Validator-Felder bei Fehlersuche deaktivieren.
ReportFileEigener Pfad für Text-/HTML-Berichtsausgabe.
ValidateValidierung aktivieren oder deaktivieren.

Vollständige Schlüsselübersicht und Befehlszeilenoptionen wie -txt=report / -html=report für unbeaufsichtigte Bestandsaufnahmen.

Befehlszeilenbeispiele

  • cpuz.exe -txt=report.txt — Textbericht exportieren
  • cpuz.exe -html=report.html — HTML-Bericht exportieren

Typische Foren-Muster

Aus wiederkehrenden Support-Threads destilliert — damit Suchmaschinen und Neueinsteiger auf klare Formulierungen stoßen, nicht auf Sackgassen.

  • „CPU-Z zeigt die halbe RAM-Geschwindigkeit“

    Oft Verwechslung von DRAM-Takt und DDR-Effektivrate oder Single- vs. Dual-Channel. SPD-Screenshots mit gewähltem Profil ergänzen.

  • „CPU-Temperatur fehlt“

    CPU-Z ist keine Voll-Monitoring-Suite. HWMonitor oder Core Temp konzentrieren sich auf Sensoren; CPU-Z auf Identifikation.

  • „Bluescreen direkt nach Start von CPU-Z“

    DMI/Sensor/SMBus/Display-Abfrage deaktivieren in cpuz.ini und nacheinander wieder einschalten, um die Ursache zu finden.

  • „Single Channel statt Dual Channel“

    Steckplatzbelegung prüfen (A2/B2 bei den meisten Boards). Module neu einsetzen. BIOS-Speicherkonfiguration prüfen.

  • „Falscher CPU-Name”

    CPU-Z auf die neueste Version aktualisieren. Ältere Builds erkennen neue Prozessoren möglicherweise nicht.

  • „SPD ist leer oder unbekannt“

    Bei einigen verlöteten Laptop-RAM ist SPD begrenzt. Externe Module sollten Daten anzeigen. Andere Steckplätze auswählen.

  • „Multiplikator gesperrt“

    Intel Non-K und AMD Non-X CPUs haben gesperrte Multiplikatoren. Das ist normal.

  • „Spannung zeigt 0“

    Einige Plattformen geben die Core-Spannung nicht preis. HWInfo oder Hersteller-Tools für Monitoring nutzen.

  • „Validierung fehlgeschlagen“

    Firewall oder Proxy prüfen. Später erneut versuchen. Einige Unternehmensnetzwerke blockieren Validierungs-Uploads.

  • „Caches-Reiter leer“

    Selten bei unterstützten CPUs. CPU-Z aktualisieren. Sehr neue oder sehr alte Chips haben möglicherweise eingeschränkte Unterstützung.

Vor dem Kauf — Prüfliste

Beim Kauf eines gebrauchten oder generalüberholten PCs vom Verkäufer CPU-Z-Screenshots (CPU, Mainboard, Memory) anfordern. Prüfen:

  • • CPU-Name stimmt mit der Anzeige überein (Generation, Modell)
  • • RAM-Kapazität und -geschwindigkeit
  • • Mainboard-Chipsatz für Upgrade-Potenzial
  • • Seriennummern beim Teilen verwischen oder weglassen

Häufige Probleme beheben (FAQ)

Takt im Leerlauf niedrig

Energieverwaltung reduziert Spannung und Frequenz. Kurze Last ausführen (Cinebench, Prime95 oder Spiel) und erneut prüfen. Laptops im Akkubetrieb können aggressiver sein.

Vcore wirkt unplausibel

Monitoring-Daten (z.B. von HWMonitor) exportieren, wenn Anomalien gemeldet werden.

Memory-Label ≠ SPD-Spitzenprofil

Bewertetes Profil des Kits im BIOS aktivieren. Bei konservativem JEDEC zeigt CPU-Z bis zur Anwendung von XMP/EXPO einen niedrigeren Standard.

RAM-Stabilität testen

CPU-Z liest Timings; es belastet den RAM nicht. Bei Fehlern nutzen viele Builder weiterhin MemTest86 oder Ähnliches.

CPU bleibt auf Basistakt

Energieschema (Höchstleistung), thermische Drosselung oder BIOS-Limits prüfen. Laptops im Akkubetrieb begrenzen oft die Leistung.

Programm hängt oder friert ein

Sensor, DMI oder SMBus in cpuz.ini deaktivieren. Einige Hardwarekombinationen verursachen Einfrieren bei der Erkennung.

Android-Builds & Windows auf ARM64

CPU-Z ist auch für Android und Windows auf ARM64 (Snapdragon-PCs) verfügbar.

Android

Zeigt SoC, Kerne, RAM, Speicher, Sensoren und Batterie-Infos. Bei Google Play verfügbar. Nützlich vor Kauf oder Fehlersuche.

Windows on ARM64

Nativ-Build für Snapdragon X Elite/Plus und ähnliche ARM64-Windows-Geräte. Meldet CPU-, Speicher- und Systeminfos für Always-Connected-PCs.

ARM-Builds haben einen anderen Funktionsumfang als x86. Validierungs-Links funktionieren für unterstützte Plattformen.

Begriffe erklärt

DRAM-Frequenz
Basistakt des Speichers. DDR effektiv = 2× (DDR4/DDR5 Double Data Rate).
XMP / EXPO
Intel/AMD-Speicher-Übertaktungsprofile. Im BIOS aktivieren für Nenn-RAM-Geschwindigkeit.
SPD
Serial Presence Detect — Chip auf dem RAM, der Timings und Profile speichert.
Stepping
CPU-Revision. Hilft bei Mikrocode- und Kompatibilitätsbesonderheiten.
Multiplier
CPU-Kerntakt = BCLK × Multiplikator. Intel Non‑K CPUs haben feste Multiplikatoren.
BCLK
Basistakt. Meist 100 MHz. Beeinflusst CPU und manchmal RAM beim Übertakten.
JEDEC
Standard-Speicherstandard. XMP/EXPO fügen höhere Profile über JEDEC hinaus hinzu.
PCIe-Link
Breite (x16, x8) und Generation (4.0, 5.0). Mainboard-Reiter zeigt GPU-Link.

Kurze Geschichte

CPU-Z wurde Ende der 1990er von Frank Delattre (CPUID) erstmals veröffentlicht. Es ist seit über zwei Jahrzehnten Standard für PC-Enthusiasten, Overclocker und Support-Foren. Das Tool liest Hardware-Identifikationsdaten direkt von CPU-, Chipsatz- und SPD-Chips — nicht von Windows-Bezeichnungen — und bleibt so zuverlässig für die Überprüfung.

  • Windows — Volle Unterstützung seit frühen Versionen; derzeit Windows 7 bis 11.
  • Android — Separate App für Smartphones und Tablets; zeigt SoC, RAM, Batterie.
  • ARM64 Windows — Nativ-Build für Snapdragon X Elite/Plus und ähnliche Geräte.

Erste Schritte für Anfänger

1. Herunterladen und starten

Installer oder ZIP von der offiziellen Seite holen. cpuz.exe ausführen. Portable braucht keine Admin-Rechte.

2. CPU-Tab prüfen

Sie sehen Prozessorname, Kerne, Threads und Taktfrequenzen. Niedrige Takte im Leerlauf sind normal.

3. Mainboard und Memory

Mainboard = Modell und BIOS. Memory = RAM-Typ, Größe, Takt. SPD zeigt jeden Riegel.

4. Bei Bedarf teilen

Screenshots von CPU, Mainboard, Memory (und SPD bei RAM-Fragen). Seriennummern vor dem Posten schwärzen.

Profi-Tipps

Tastenkürzel

  • F9 — Taktmethode wechseln
  • Strg+Shift+S — Bericht speichern
  • Rechtsklick auf Feld — Wert kopieren

Berichtstypen

Extras → Bericht speichern (.TXT oder .HTML). Nützlich für Bestandsaufnahmen, Remote-Support oder Dokumentation.

Validierung für Rekorde

Extras → Validieren erstellt eine Datei. Bei valid.x86.fr hochladen für permanenten Link. Von HWBOT und Overclockern genutzt.

cpuz.ini bei Einfrieren

Bei Einfrieren Sensor, DMI oder SMBus in cpuz.ini deaktivieren. Einige Hardware verursacht Erkennungsprobleme.

Screenshot-Checkliste für Foren

Wenn ein Forum nach „CPU-Z“ fragt, erfassen Sie diese Reiter. Verwischen Sie Seriennummern vor dem Posten.

CPU — Immer mit aufnehmen. Zeigt Prozessor, Kerne, Takt.
Mainboard — Bei Treiber-, BIOS- und Kompatibilitätsfragen.
Memory — Bei RAM-Geschwindigkeit, Kapazität und Kanalmodus.
SPD — Bei Fragen zu XMP, Timings oder Modul-Specs.
+ Graphics — Optional, bei GPU- oder Hybrid-Laptop-Problemen.

Bench-Reiter — Werte interpretieren

Single- vs. Multi-Thread

Der Bench-Reiter führt einen kurzen Stresstest durch und zeigt Werte. Single-Thread spiegelt Pro-Kern-Leistung wider; Multi-Thread skaliert mit der Kernezahl. Für grobe Vorher/Nachher-Vergleiche bei Übertaktung oder Upgrade — nicht für formelles Benchmarking.

Referenz-CPUs

Werte sind relativ zu Referenz-Prozessoren. CPU mit der Liste vergleichen für Leistungsklasse. Für seriöses Benchmarking Cinebench, Geekbench oder PassMark nutzen.

IT und Bereitstellung

CPU-Z kann per Befehlszeile still für Hardware-Inventare ausgeführt werden. Portable ZIP für USB-basierte Audits oder abgesicherte Umgebungen nutzen.

  • Textberichtcpuz.exe -txt=report.txt erstellt einen vollständigen Textdump.
  • HTML-Berichtcpuz.exe -html=report.html für lesbare, formatierte Ausgabe.
  • Kein GUI — Berichte werden ohne Hauptfenster erstellt. Nützlich für Skripte und Remote-Sammlung.

Ressourcen